Prophylaxe

Risiken erkennen und behandeln

Neben der täglich gut durchgeführten häuslichen Zahnpflege ist die effektivste Maßnahme zur Vermeidung von Zahnbetterkrankungen und Karies die regelmäßig durchgeführte professionelle Zahnreinigung. Aufgrund der heutigen Behandlungsmethoden lässt sich der Verfall der Zähne bis auf wenige Ausnahmen vollständig vermeiden.

Um dieses Ziel zu erreichen ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Patient und Zahnarztpraxis erforderlich, um ein individuell abgestimmtes Prophylaxeprogramm zu erarbeiten und durchzuführen. In unserer Praxis führen wir Zahnreinigungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch.

  • gründliche Untersuchung der Mundhöhle
  • Feststellung des Karies- und Parodontitisrisikos
  • Aufklärung über die Befunde, notwendige Maßnahmen und Ursachen eventueller Erkrankungen
  • vollständige Entfernung aller harten und weichen sichtbaren Beläge
  • Zahnzwischenraumreinigung
  • Reinigung eventuell vorhandener Zahnfleischtaschen
  • Politur aller Zahnoberflächen
  • Auftragen eines Fluoridgels als Langzeitschutz

Die Parodontitis ist eine Entzündung, die das Zahnbett betrifft. Es verbindet den Zahn mit dem Kiefer und besteht unter anderem aus Bindegewebe, Zahnfleisch und Kieferknochen. Ursache der Parodontitis, die umgangssprachlich fälschlicherweise auch als Parodontose bezeichnet wird, sind Bakterien, die sich in der Mundhöhle befinden.
Diese Bakterien siedeln sich auf Zahnbelag an, der sich unter anderem aus Nahrungsresten und Speichelbestandteilen zusammensetzt.

Die Keime vermehren sich und scheiden aggressive Stoffwechselprodukte aus – genauer gesagt Säure und Toxine (=Giftstoffe). Das kann eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) auslösen. Sie geht mit einer Parodontitis einher und verläuft zumeist schmerzlos. Allerdings können Symptome wie ein rötlich bis bläulich verfärbtes Zahnfleisch sowie Zahnfleischbluten auf eine Gingivitis hinweisen. Von einer Parodontitis sprechen Zahnärzte, wenn die Entzündung vom Zahnfleisch durch entstandene Zahnfleischtaschen bis zum Zahnbett vorgedrungen ist.

Wird eine Parodontitis nicht behandelt, führt dies kontinuierlich zu einem Verlust / Abbau des Knochens durch die Toxine der in den Taschen befindlichen Bakterien. Der Zahn verliert seinen Halt, wird locker und muss gegebenfalls sogar entfernt werden.

sanft zum Gewebe, stark gegen Bakterien
Bei Karies, Parodontitis, Entzündungen von Zahnimplantaten, Weichgeweben oder Wurzelkanalinfektionen handelt es sich um bakterielle Infektionserkrankungen. Diese wurden früher in der Regel chirurgisch therapiert und oft unter erheblichen Nebenwirkungen mit Antibiotika behandelt. Heute steht uns die PACT zur Verfügung, mit der auch besonders problematische Bakterien, Viren oder Pilze sicher und für den Körper sehr schonend mit einem harmlosen Farbstoff und Licht abgetötet werden können.
Im Zuge einer Parodontitisbehandlung wird hierbei um jeden Zahn herum ein Gel (Farbstoff) in die Zahnfleischtasche eingebracht und mittels Laserlicht aktiviert. Jede Zahnfleischtasche wird für ca. 60Sekunden bestrahlt, um eine optimale Keimabtötung zu gewährleisten.

Strahlend weiße Zähne stehen für Schönheit, Jugend, Gesundheit und Vitalität. Verfärbte oder nachgedunkelte Zähne können hingegen ungepflegt oder unattraktiv wirken. Verfärbungen entstehen durch Stoffe in Lebens- oder Genussmitteln wie Tee, Kaffe, Rotwein und Nikotin, die in die Zahnsubstanz eingelagert werden.

Beim sogenannten „Bleaching“ kann der Zahn von außen und bei wurzelgefüllten Zähnen auch von innen aufgehellt werden. Hierbei wird ein Bleichgel auf die Zähne aufgetragen und mit einer Lampe aktiviert. In unserer Praxis verwenden wir ein etabliertes, schonendes Verfahren, das nach nur einer Behandlung einen deutlichen Erfolg zeigt.

Für ein noch strahlenderes Lächeln durch kleine Swarovski Kristalle.
Der Zahnschmuck wird mit einem speziellen Kunststoff auf der Zahnoberfläche befestigt.
Für den Zahnschmelz ist dieses Verfahren ungefährlich.